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Efficiency matters

Instrumente zur Umsetzung von Effizienzmassnahmen in der Gebäudetechnik

Basierend auf der Potenzialabschätzung von Effizienzmassnahmen im Bereich der Gebäudetechnik (vgl. hier ) beschloss das Bundesamt für Energie (BFE), Grundlagen für ein Konzept der Umsetzung dieser Massnahmen zu erarbeiten. Aufgrund einer Analyse der Hemmnisse soll aufgezeigt werden, durch welche Instrumente die Umsetzung der Effizienzmassnahmen in der Gebäudetechnik möglichst wirksam und effizient unterstützt werden kann.

Die Untersuchung basiert auf qualitativen Interviews mit 22 Expertinnen und Experten, die verschiedene Akteur-Gruppen vertreten (u.a. Gebäudetechnikbranche, Gebäudeeigentümer und Bewirtschafter, Fachhochschulen). Die Expertenbefragung wurde durch eine Analyse ausgewählter Dokumente ergänzt.

Der Schlussbericht wurde bei EnergieSchweiz online publiziert (Link) oder ist hier direkt als pdf abrufbar.

Ergebnisse:
Aufgrund der Ergebnissen der Expertenbefragung können folgende (zusammengefasste) Folgerungen im Hinblick auf ein Konzept zur Umsetzung der Effizienzmassnahmen in der Gebäudetechnik gezogen werden:

  • Die Qualität der Gebäudetechnik ist aus energetischer Sicht nicht optimal

  • Es bestehen grundlegende Hemmnisse hinsichtlich der Umsetzung der Effizienzmassnahme

  • Im Hinblick auf die Markttransformation in der Gebäudetechnik braucht es eine Erhöhung der Fachkompetenz der Branche, eine Verbesserung der Bestellerkompetenz der Gebäudeeigentümer und (ökonomische und gesetzliche) Anreize.

  • In einem ersten Schritt sollten die bestehenden energie- und klimapolitischen Instrumente verstärkt werden.

  • In einem zweiten Schritt sind zusätzliche Instrumente erforderlich. Im Vordergrund steht die Kombination von Lenkungsabgaben mit Vorschriften.

  • Bei der Weiterentwicklung und der Umsetzung der Instrumente sollten die massgebenden Akteure stärker zusammenarbeiten.